Blume und Logo von Anette Dröge
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Hautprobleme

 

Eine Patientin von mir mit einem bläschenartigen Hautausschlag, der sich sogar im Mund zeigte, hatte besonders deutlich mit diesem Thema zu kämpfen. Sie hatte eine abweisende und vorwurfsvolle Mutter, die ihr häufig zu verstehen gab, dass sie nicht willkommen war und dass sie als Kind Schuld hätte an der schwierigen Situation, in der die Mutter sich selbst sah. Sie hat selten liebevolle Zuwendung bekommen und kennt es eigentlich gar nicht, sich mal fallen zu lassen und in einer geborgenen Situation gehalten zu werden - mal nicht zu funktionieren!

Als wir anfingen, die Ursachen für ihre Krankheit zu ergründen, die phasenweise auch mit Cortisonsalbe gelindert werden musste, wurde schnell deutlich, dass die Beschwerden schlimmer wurden durch den Kontakt mit bestimmten Menschen. Ebenso ihre Neigung, sich übertriebene Sorgen um andere zu machen.

Es war, als riefe ihre Haut sie immer zu sich selbst zurück, sie lernte besser auf ihre Gefühle zu achten und auf ihre Grenzen - im wahrsten Sinne des Wortes. Aber zu einem wichtigen Wendepunkt wurde eine Aufstellung zu dem Thema, in der sich deutlich zeigte, dass sie sich viel zu oft um andere kümmerte und darüber sich selbst und ihre eigene Bedürftigkeit bzw. ihre eigenen Bedürfnisse vergaß!

Jedes mal wenn sie sich wieder selbst verlor, kamen die Symptome zurück. Das Symptom war ein guter aber strenger Lehrer, der ihr nach und nach half, wirklich gesund zu werden und ihre Lebensgewohnheiten nachhaltig zu verändern.

Der gesamte Prozess wurde durch ein homöopatisches Mittel unterstützt und im Zuge der Therapie mit Körperorientierter Psychotherapie lernte sie, Unterstützung und Halt anzunehmen. Die unversorgten Anteile in ihr konnten „nachreifen".

Sie konnte sich mehr und mehr auf ihre ihr bis dahin geradezu unbekannten Sehnsüchte und Bedürfnisse nach Halt und Geborgenheit einlassen. Trauer und Wut darüber bekamen ihren Platz, so dass sie diese nicht länger in ihrem Inneren festhalten/kontrollieren musste.

Dadurch wich der innere Druck und sie wurde frei für das Hier und Jetzt, ihre Selbstversorgung im Alltag wurde besser, wie z.B. Essen und Trinken, Bewegung und Ruhe und ihre Grenzen wurden klarer. Ihre Art Kontakte zu pflegen hat sich deutlich verändert. Sie hat jetzt weniger „übergriffige Freundinnen" und solche, die ihr stundenlang am Telefon ihr Herz ausschütten. Dafür mehr Freundinnen die sich für sie interessieren und auch mal gerne zuhören und etwas gemeinsam unternehmen.

Das Symptom ist inzwischen seit einigen Jahren nicht mehr aufgetaucht. Selbst wenn sie manchmal noch in „leichte Grenzgefechte" mit Freundinnen verwickelt wird, ist ihre Haut „großzügig", weil sie weiß, dass sie sich kümmert.

 

>> Zum kompletten Artikel über Hautprobleme aus psychosomatischer Sicht

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