Anette Dröge und Pferd
Anette Dröge und Pferd

Mein Weg

Zur Naturheilkunde ...


kam ich schon früh, da ich als Kind oft mit Nebenhöhlenentzündungen zu tun hatte. Ich machte erste Erfahrungen mit Homöopathie und anderen naturheilkundlichen Methoden – und mein Berufswunsch stand schnell fest. Um meine Ausbildung an der Heilpraktikerschule in Berlin zu finanzieren, arbeitete ich im Theater als Ankleiderin in der Kostümabteilung. Beides machte mir großen Spaß.

An der Heilpraktikerschule lernte ich viel über die körperlichen Zusammenhänge von Gesundheit und Krankheit; die Homöopathie lehrte mich viel über die psychosomatischen Zusammenhänge und die Sprache unseres Körpers. Wenn wir nicht auf unsere Befindlichkeiten und Bedürfnisse achten, versucht der Körper über Symptome oder Krankheiten auf Missstände aufmerksam zu machen.

Immer wieder bin ich sehr gerührt von der tiefen Weisheit, die sich durch Krankheiten und Symptome ausdrückt.

Deshalb schloss ich an die dreijährige HP-Schule eine fünfjährige Ausbildung in Körperorientierter Psychotherapie an. Das Fundament meiner heutigen Arbeit. 

 

Ich lernte, auf die Atmung zu achten: Wann und warum halten wir die Luft an? Ich erfuhr, wie sehr die Körperspannung bzw. der Körperpanzer etwas mit unserem Wunsch zu funktionieren zu tun hat. Wie wir uns selber unter Druck setzen und dabei das Gefühl haben, von außen unter Druck gesetzt zu werden. Ich lernte viel über die tiefe und liebevolle Weisheit unserer Seele und unseres Körpers, insbesondere wenn wir krank sind.

Am Theater lernte ich viel über das "reale Arbeitsleben", Teamwork, Problemlösungen aller Art in jeder Lebenslage, über Stress, Zeitdruck, Kommunikation und Führungsqualitäten. Es dauerte nicht lange, und ich bekam verantwortungsvollere Aufgaben und Pflichten sowie Führungsverantwortung. Ich brannte für meine Arbeit, hatte große Freude daran, allen meinen Verantwortlichkeiten nachzukommen und mehr ...

Ich traf viele Menschen, die sich selbst schlecht versorgten, versorgte mich selbst schlecht. Auf diese Weise lernte ich viel darüber, wie man krank wird. Im allergrößten Stress – wer denkt da noch an gesunde Ernährung oder daran, genug zu trinken oder zu schlafen? Da musste eine Zigarette reichen, Kaffee und Adrenalin ... Und so machte ich im Jahr 2001 langsam, aber sicher meine eigenen nachhaltigen Erfahrungen mit dem Burnout-Syndrom. Zwischendurch war ich so dünn, das ich ein halbes Jahr lang enorm viel und regelmäßig essen musste, um überhaupt wieder zuzunehmen. Meine Konzentration ließ nach, und ich hatte das Gefühl, doppelt so lange zu brauchen, um alles zu schaffen – und schaffte es trotzdem nicht. Es mündete in Herzbeschwerden und großer Konzentrationsschwäche.

Am Ende musste ich das Theater aufgeben, war krank, auch meine Ohren waren schwer angeschlagen. Schuld war der Lärm, denn in den letzten acht Jahren hatte ich überwiegend im Musical-Bereich gearbeitet. Entgegen meiner bisherigen Lebensgewohnheiten musste ich jetzt "ruhen" ... Selbst zwei Stunden Coachingtätigkeit oder Homöopathiebehandlung in meiner Praxis pro Woche waren zu viel. Ohne Arbeit, ohne die Kraft, etwas Neues aufzubauen, extrem empfindlich und ausgebrannt. Nur das Geld vom Arbeitsamt, auf das ich angewiesen war, um mich gründlich zu kurieren.

Meine wichtigsten Begleiter in der Erholungsphase waren Ruhe und ein Pferd.

Kein Leistungsdruck mehr, keine Erwartungen erfüllen. Die Natur, die Sonne, der Wind in den Bäumen und Nichtstun mit dem ebenfalls kranken Pferd. Wir brauchten nur zusammen die Natur zu genießen, spazieren zu gehen, sonst nichts ...

Später bekam ich die Gelegenheit, das Pferd einer Freundin zu reiten und lernte, mit Hilfe einer wunderbaren und sehr entspannten Reitlehrerin alles neu. Westernreiten und Bodenarbeit. Ich lernte viel über die magischen Kräfte von Konsequenz, klarer Körpersprache, Ruhe und Geduld. Das Pferd meiner Freundin war – wie ich – völlig ausgebrannt (und durchgeknallt), denn es kam direkt von der Rennbahn (wie ich). Heute ist Viete ein friedliches, freundliches und verlässliches Pferd, das trotz einer langen und schwierigen Lebensgeschichte sehr geduldig mit meinen Patienten und Klienten umgeht.

Ich bin unendlich dankbar für all diese Erfahrungen, sie haben mich und mein Leben verändert und bereichert. Und ich bin nach wie vor all den Menschen sehr dankbar, die diesen Prozess begleitet und unterstützt haben. So bin heute ich in der Lage, meine Klienten zu unterstützen und sie auf ihrem eigenen Weg durch ihre Burnout-Erfahrung zu begleiten. Mit sehr körpernahen und individuellen Methoden wie körperorientiertem Coaching, Klassischer Homöopathie, biodynamischen Massagen und körperorientierter Psychotherapie.

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Hier finden Sie mich:

Anette Dröge, HP

Xantener Straße 6
10707 Berlin
U-Adenauerplatz

 

Tel: +49 33204 709419

Mobil: 0172 3004511

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